Wanderführer: Wandern im Wurmtal-Von der Quelle zur Mündung


Wanderführer: Wandern im Wurmtal-Von der Quelle zur Mündung

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Mit diesem Wanderführer lernen Sie die Wurm, den längsten Bach ­Aachens, von der Quelle am Düsberg im Aachener Wald bis zur Mündung bei Heinsberg Kempen im Stadtteil Stahe kennen. Vier Etappen können Sie kombinieren, so dass sich eine ­Streckenlänge von über 40 km ergibt. Die meisten der zehn Wandervorschläge sind mehrfach abkürzbar. So kommen sowohl der Spaziergänger (5 km), als auch der ambitionierte Wanderer (14-40 km) auf seine Kosten. Als eigentliches Wurm“tal“ wird ein etwa 6 km langes, besonders naturnah erhaltenes Gebiet zwischen Aachen Wolfsfurth, Würselen und Herzogenrath bezeichnet, wo die Wurm noch weitgehend natürlich mäandrieren darf und sich tief ins Tal eingeschnitten hat. Nicht minder interessant ist aber auch ein zweiter Abschnitt nördlich von Herzogenrath, wo die Wurm ebenfalls ihren natürlichen Charakter behalten durfte (Worm Wildnis), allerdings bedeutend flacher als im Süden. Es entwickelte sich eine Aue mit Kies- und Sandbänken, meterhohen Gleit- und Prallhängen, abgeschnittenen Altarmen… Mit etwas Glück entdecken wir auch den Eisvogel. Ab Rimburg bis zur Mündung ist die Wurm dann kanalartig ausgebaut. Östlich der Wurm wandern wir auf deutschem Boden, westlich verlaufen die Wanderwege auf niederländischem Hoheitsgebiet. Aber Sie merken schnell, dass man gar nicht mehr genau weiß, in welchem Land man sich gerade befindet, denn man ist bestrebt, Grenzen abzubauen und die regionale Verbundenheit drückt sich vielfältig aus: Amstelbachbrücke, Rimburger Brücke mit Friedensmal als Zeichen für Frieden und Völkerverständigung, das Eurode Business Center... Neben den deutsch-niederländischen Grenzbeziehungen erfahren Sie auch viel Wissenswertes über die Abbaugebiete im Wurmtal, die auch als Wurmreviere bezeichnet wurden. Wir wandern auf den Spuren zahlreicher Mühlen, die bis Mitte des 20. Jh. entlang der Wurm angesiedelt waren und die sich ihrer Wasserkraft bedienten zur Fabrikation von Tuchen, Wolle, Fingerhüten, Nadeln und Pantoffeln. Neben den Schlössern Rimburg, Zweibrüggen, Leerodt, Ottenfeld und Erenstein entdecken wir Burg Wilhelmstein, Burg Rode, Burg Trips, die Abtei Rolduc, das Amstelbach- und das Broichbachtal (beides Nebentäler der Wurm), die renaturierte Steinkohlegrube Gouley, das ­Naturschutzgebiet Carisborg in Haanrade (ehemals Braunkohleabbaugebiet) und vieles mehr. Weitere Infos und Leseprobe auf meiner Internetseite www.wanderninsuedlimburg.de ISBN 978-3-00035-965-1
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